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Kreativwelt Frankfurt: Übung macht den Meister

Vom 03. bis zum 06. November öffnete die Kreativ Welt in Frankfurt ihre Pforten. 40.000 Besucher zog es laut Frankfurter Neue Presse in die Halle 1 auf dem Messegelände, wo sich über 300 Aussteller präsentierten. Da wollte ich schon lange mal dabei sein, letztlich habe ich es nur zum Aufbau geschafft. Nicht zuletzt, um mal wieder ein paar Fotos und Tipps mit euch zu teilen.

Beitragsbild Kreativ Welt Frankfurt

 

 

 

 

 

 

 

Für mich war´s die erste Kreativ Welt, für Mareike und Achim die zweite und insgesamt war es die 22. Veranstaltung. Falls du Achim und Mareike noch nicht kennst: Das sind die zwei Hauptprotagonisten in meinem Kreativmärkte-Ratgeber. Ohne sie und den Zaubereike-Stempel-Stand hätte ich das Buch niemals schreiben können. Da die Location diesmal quasi direkt um die Ecke lag, ließen wir uns mit dem Treffen Zeit bis nach dem morgendlichen Berufsverkehr.

Die Anfahrt zum Messegelände in Frankfurt scheint auf den ersten Blick einfach. Die kleine Straße zwischen Messegelände und Skyline Plaza, das ist das Einkaufszentrum hinter der Messe, ist dann aber irgendwie versteckt. Eine Sackgasse, in die man sich erst einmal reintrauen muss, um dann zu sehen, dass es dort zu den Parkplätzen und den Hallen geht. Wer eine kostenpflichtige Parkerlaubnis hat, hat es gut, denn das Parken rundherum ist verdammt teuer! Solltet ihr im Team mit mehreren Autos unterwegs sein, müsst ihr euch rechtzeitig um bezahlbare Parkplätze kümmern.

Anhängerbild

Fein in Frankfurt ist, dass du mit dem normal hohen Transporter oder Auto unten in die Halle reinfahren kannst. Hast du einen nicht zu großen Anhänger dabei, kannst du diesem im Lastenaufzug mit nach oben nehmen. Genial, oder? Das Teil muss sich natürlich mit Muskelkraft bewegen lassen. Und du musst früh genug da sein, damit du noch durch die Gänge kommst.

Das Ausladen hat natürlich Priorität, denn der Hänger muss wieder aus dem Weg und samt Auto auf den gebuchten Parkplatz beim Forum umgeparkt werden. Stress hat uns aber keiner gemacht. Auch der Aufbau lief fast schon enttäuschend stressfrei. Vielleicht lag es daran, dass die beiden ein paar Wochen vorher auf der Creativa in Hannover waren. Oder es bewahrheitet sich der uralte Spruch „Übung macht den Meister“. Die viele Übung führt allerdings auch dazu, dass das eine oder andere Materialteil schon Ermüdungs- bzw. Abnutzungserscheinungen zeigt.

Kistenturm

Hier siehst du die Euroboxen, die Achim mit einem Spanngurt am Unterteil mit den Rollen fixiert. Oben sorgt ein Kantenschutz für Kantenschutz 😉 Im Hintergrund befindet sich ein Rollregal, das Achim ebenfalls selbst gebaut hat. Das ist flexibel bei der Standgestaltung, braucht aber einen eingeplanten Platz und muss gegen Wegrollen positioniert und gesichert sein.

Die bewährten Ivar-Regale von Ikea waren schnell aufgebaut. Etwas gedauert hat das Sortieren, denn die Seitenteile und Böden. Auf welcher Höhe die Böden schließlich eingehängt werden, ist auch jedes Mal  Probiererei, weil das Sortiment nicht für jede Veranstaltung das Gleiche ist und unterschiedlich Platz braucht.

Steckdosen nicht vergessen

Erkennst du, dass im roten Kreis das vordere und das hintere Regal mit Kabelbinder verbunden sind? Genauso wie Mehrfach-Steckdosen und Verlängerungskabel sind die Kabelbinder unentbehrlich im Veranstaltungs-Werkzeugkasten. Wenn du die Steckdosen mit Kabelbinder verdeckt am Regal fixierst, liegen sie dir nicht im Weg herum.

Besser früher als später sollte man seine Werkzeugboxen stets komplett und einsatzfähig gepackt haben. Wenn du erst zu Hause Hammer, Nägel und Schere zusammensuchen musst, vergisst du sonst garantiert etwas.

FestschraubenHier im Bild siehst du ebenfalls ein wichtiges Tool: den Akkuschrauber. Angeschraubt wird gerade eine Kunststoffplatte mit aufgezogener Beschriftung. Sie stabilisiert das Regal etwas und verdeckt den Inhalt in den dahinterliegenden Fächern. Dieses hüfthohe Regal gehört nämlich zur Theke, auf der später die Kasse stehen wird und wo Ware beim Verkauf verpackt werden muss.

Noch ein Wort zu Deko- und Präsentationsmaterialien wie dieser Kunststoffplatte, aber auch Wandplanen, Roll-ups etc.: Alles, was du mehrfach auf- und wieder abbaust, leidet früher oder später. Gerade beim Abbau lohnt es sich deshalb, diese Dinge mit Sorgfalt zu behandeln und in der Schutzumhüllung zu verstauen.

Preisauszeichner

Neu an Bord war diesmal die kleine Preisauszeichnungsmaschine, die Mareike gerade einstellt. Zwar sehen die Aufkleber nicht mehr handmade aus, aber dafür geht es schnell, wenn du viel Ware auszuzeichnen hast. Mal verschwindet ein Preisschild, mal hast du sie daheim vergessen. Wie auch immer du es löst, denk an Blanko-Ersatz-Preisetiketten zum Aufkleben oder anderweitigen Befestigen.

Und zack, schon waren dreieinhalb Stunden um und wir waren fertig mit dem Aufbau! Wir waren selbst ganz überrascht. Die üblichen letzten Vorbereitungen laufen sowieso erst, wenn die Show beginnt, vor allem das Befüllen der Kasse. Am Ende haben wir noch den Stand zugehängt.

Klemmen

Diese riesigen Klemmen oder Klammern sind immer praktisch, man sie auch dazu verwenden, um oben etwas an den Messewänden festzuklammern. Schau aber, dass die Dinger keine Kratzer verursachen.

Ich überlege gerade, was wir diesmal vergessen hatten… Ach ja: ein paar Flaschen Wasser!

 

 

 

 

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